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Das Tauchen und der Buddy

Wer Unterwasser schon einmal Probleme bekommen hat, der weiß wie wichtig ein guter Buddy beim Tauchen ist. Natürlich kann man auch ohne Probleme unvergessliche Erlebnisse teilen, aber grade im Notfall ist ein eingespieltes Buddy Team unvermeintlich.

Je länger man taucht und je schöner und erfolgreicher die Tauchgänge waren, desto weniger Gedanken machen sich die meisten Taucher über dieses Thema. Bitte denkt aber daran, dass euer Buddy eure Lebensversicherung Unterwasser ist. Dieses Thema umfasst viel mehr als nur den Buddy Check, der oft belächelt wird aber schon sehr viele Probleme im Vorfeld eindämmen kann.

Ich spreche hier durchaus aus Erfahrung… leider. Ich hab mal ne weile als Guide in Thailand gearbeitet. Nach einigen Monaten dann: Bevor es ins Wasser ging alle gecheckt – perfekt! Aber da dann auf einmal alles schnell gehen musste,  Jacket an und rein ins Wasser…. tja, mit offener Flasche ist das Atmen und Tarieren um einiges leichter.  Routine kann manchmal sehr unangenehm sein!

Macht diesen Fehler nicht nach. Oft kommt man mit einem kleinen Schrecken und etwas Lächeln davon. Beim Tauchen reicht aber auch der einmalige große Fehler um schwerwiegende Folgen zu haben. Bei vielen Tauchunfällen ist es auch eine Aneinanderkettung unglücklicher kleiner Probleme, die alleine gar nicht so schlimm gewesen wären. Und darum geht es hier: diese zu vermeiden!

Der Tauchgang beginnt schon lange vor dem Einstieg ins Wasser. Sprecht mit eurem Buddy, haltet Smalltalk. So kann man ziemlich schnell mitbekommen ob er z.B. nervös ist, oder ähnlicher Tauchgänge schon einmal gemacht hat.

Es ist auch Wichtig sich die Ausrüstung anzuschauen und erklären lassen. Dies sollte spätestens beim Buddy – Check passieren. Trocki oder Shorty, Wing oder Airtrim Jacket – bei der Tauchausrüstung kann es schon riesige Unterschiede geben.

Natürlich ist es auch wichtig den Tauchgang zu planen. Naklar, denken viele! Aber hierzu gehört auch nach einem prima Briefing des Guides noch einmal mit dem Buddy zu sprechen. Mindestens eine Person im Buddy Team sollte ein vernünftiges Signalsystem dabei haben. Eine Signalboje sollte bei Tauchgängen im Meer auf keinen Fall fehlen. Es ist wichtig, dass jeder  auch nur wirklich das machen was er sich zumutet. I know, aber Gruppenzwang gibt es nicht nur bei Teenies. Es wird sich nicht am erfahrensten, sondern am unerfahrensten im Buddy Team orientiert. Achja, auch Tauch – Cracks dürfen mal einen schlechten Tag haben!

Buddy Team heißt beim Tauchen zusammen zu bleiben. Fehler kündigen sich nicht immer an – Luft weg merkt man meistens erst wenn man wieder einatmen will. Da können auch 3 Meter schon ein sehr weiter Weg sein.

Buddy Check

Bevor es ins Wasser geht kommt aber nun der Buddy – Check. Dieser ist ähnlich wie der Partnercheck beim Klettern wichtig, um Folgeschwere Fehler zu vermeiden. Also, bitte nicht nur Anfänger. Routine kann wirklich gefährlich sein. Jeder kennt das und hat schon einmal den Haustürschlüssel vergessen…. wer nicht, kann sich gerne in den Kommentaren outen 😉

Damit das wichtigste nicht ausgelassen wird gibt es da einen schönen Spruch um sich an alles zu erinnern: „Taucher Brauche Saubere Luft!“

  • Taucher

Das T in Taucher steht für das Tariersystem. Das heißt, der Inflator sollte gecheckt werden. Am besten einfach ein bisschen den Einlassknopf betätigen, dann sieht man ja ganz schnell ob sich das Jacket aufbläst. Das praktische ist hierbei, dass gleich der Tauchpartner Luft im Jacket hat und nicht wie ein Stein im Wasser verschwindet, sollte er selber vergessen es aufzublasen. Wichtig ist bei einem Buddy mit einem Trockie auch den Lufteinlass an dem Trockentauchanzug zu überprüfen.  Natürlich sollten auch die Auslässe überprüft werden.

  • Brauchen

Das B steht für Blei. Dabei ist bei den mittlerweile recht stark verbreiteten bleiintegrierten Jackets besonders darauf zu achten, dass die Bleitaschen im Verschluss richtig eingerastet sind. Wer schonmal so eine Tasche verloren hat weiß wovon ich spreche…. Bleigurt vergessen macht das Abtauchen aber auch nicht grade schöner. Also schauen ob und wo alles sitzt!

  • Saubere

S wie Schnallen – na klar! Alle Schnallen geschlossen und festgezogen? Bevor ihr an eurem Buddy rumzerrt fragt aber auch, ob das so richtig sitzt. Die ein oder andere Schnalle soll vielleicht gar nicht so eng sitzten. Wichtig hierbei ist auch der Verschluss auf der Rückseite, der die Flasche hält. Diese zu verlieren ist nicht grade angegnehm. Neuere Jackets haben zusätzlich noch einen Fangschutz.

  • Luft

Hmm… Luft eben! Da ihr von Flaschenschnallencheck grade eh auf der Rückseite seit, könnt ihr hier auch gleich schauen ob die Tauchflasche offen ist. Schaut das Ventil richtung Taucher bedeutet links herum (gegen den Uhrzeigersinn) offen. Left wie Loose… Right wie Tight?! Damit ist aber noch nicht alles getan. Nun alle Regler testen (atmen) und dabei auf das Finimeter schauen. Bewegt sich die Nadel nicht, habt ihr alles richtig gemacht. Wiegesagt, prüft auch den Oktopus…. der ist ja für euch 😉

Wer übrigens Buddy für einen Hund hält sollte hier mal schauen. Ein paar Gedanken was einen guten Taucher ausmacht gibt es hier.

Viel Spaß beim Tauchen!

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