Seiten
  • Fluid°
  • Team Fluid°
  • Revisionen
  • Tauchschule
  • Blog
  • Fotos
  • Videos
  • Lieferanten & Partner
  • Impressum
Unsere Öffnungszeiten

Mo-Fr: 10:30 Uhr bis 19:30 Uhr
Sa: 10:00 Uhr bis 19:00 Uhr
Heiligabend und Silvester: 10:00 Uhr bis 13:00 Uhr

Oder auch nach telefonischer Vereinbarung
fon: 089.23000272

info@fluid-muenchen.com

The Underwater Freakshow III

Der gemeine Tieffliegende GlattwalBalaenidae volos altei

Der Glattwal ist ein schönes Beispiel dafür, dass es nicht nur Fische im Wasser gibt. Nein! Es gibt auch richtige Säugetiere. Diese Walfamilie besteht aus vier verschiedenen Arten und gehört zu den Bartenwalen. Glattwale werden bis zu 20 Metern groß und können dann stolze 80 Tonnen auf die Waage bringen. Eigentlich ist an diesen großen und gemütlichen Tieren gar nichts freakiges zu finden, wenn man von dem ein oder anderem Exemplar absieht. Dazu aber später mehr.

Größenverhältnis Glattwal - Taucher

Natürlich sind sie sehr groß. Des Weiteren haben sie eine sehr eigenartige Form: Der Kopf misst bei ausgewachsenen Tieren 40 % der gesamten Körperlänge. Etwas verwirrend mag erscheinen, dass die Männchen ab einer gewissen Körperlänge geschlechtsreif werden, keinem Alter. Ihre Hoden wiegen dann bis zu einer halben Tonne. Aber ansonsten ist eigentlich nichts auffallend freakiges zu finden. Ernähren tun sie sich wie viele andere Walarten auch von Plankton und obwohl das Futter so winzig ist, müssen die Glattwale pro Tag 1 bis 2 Tonnen davon aufnehmen.

Die armen Tierchen kamen im Englischen zu dem Namen „Right Whale“, da sie sehr langsam schwimmen und somit die richtigen Wale für eine Jagt sind. Dementsprechend ist der Bestand auch sehr stark reduziert. Einer Schätzung der US Meeresforschungsbehörde  NOAA zufolge gibt es im östlichen Nordpazifik nur noch 30 Tiere – die kleinste Walpopulation weltweit. Auch wenn diese Walarten heutzutage nicht mehr gejagt werden, stellen Angelschnüre und Schiffsverkehr leider einen sehr unnatürlichen Feind dar, dem diese wundervollen Tiere zum Opfer fallen können.

Nun aber zu unserem Freak:

Er ist vor einiger Zeit bereits durch diverse Medien gegeistert.

Dieser 40 Tonnen schwere Koloss muss in einer Sinneskriese gesteckt haben. Anders ist das Folgende Verhalten nicht zu erklären. Dieses 10 Meter lange Tier hat  im Juli diesen Jahres eine kleine Flugeinlage vor Südafrikas Küste hingelegt. Zu seinem Pech war da nur die Yacht von Mr. Mothes im Weg, bzw. wer hier genau Pech hatte ist auch Ansichtssache!

Wie ist der Tiefflug auf eine Jacht nun zu erklären? Diese Walart hat laut Greenpeace Experte Volker Homes kein Revierverhalten und ist auch nicht für ihre Aggressivität bekannt. „Der Schwarm“  kann dementsprechend ausgeschlossen werden. Mit Sicherheit war dieses Tier auch nicht auf Beutefang. Die Yacht kommt zwar an die 2 Tonnen täglicher Nahrung ran, dürfte aber nicht so richtig ins Beuteschema passen. Da das Wetter in den folgenden Tagen relativ beständig war, kann hier auch eine als Wal wiedergeborene hinduistische Schwalbe ausgeschlossen werden. Oder hatte Mutti mal wieder gesagt: „Heute wird draußen gespielt?!“ – Wir werden es nie erfahren.

Naheliegender ist da bei einem derartig großen Verhältnis von Kopf zu Gesamtvolumen, dass der arme Wal sich zu viele Gedanken gemacht hat. Immerhin werden die Glattwale bis zu 70 Jahren alt. Da kann die ganzen Jahre so einfach nur rumschwimmen ganz schön langweilig sein. Wahrscheinlich wollte er sich einfach selbst-verwirklichen und mal was ganz anderes machen. Fighting Graviti quasi.

Was auch immer die korrekte Antwort ist (Herr Homes wusste sie auch nicht), eins steht fest: Definitiv Freakig!

Kommentieren

unsere nächsten Termine