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Die unglaubliche Paarung der Sträflingsdoktorfische im Pazifik

Sträflingsdoktorfisch – chirugien bagnard – acanthurus tristegus

Wer zur richtigen Zeit am richtigen Ort ist……

Im Tuamotu Atoll auf Fakarava kann man bei Vollmond, zum Ende der slack tide, den  Sträflingsdoktorfischen bei der Paarung zusehen. In Begleitung von ein paar großen grauen Riffhaien, haben wir uns im South Channel auf die Lauer gelegt und dem Getümmel beigewohnt. Wir waren neugierig, die grauen Jungs neben uns hungrig und so kamen wir zu einer recht turbolenten Schnorchelpartie. Blaue Flecken von ungstümen Remplern und leichten Korallenscratchen inklusive.

Der Sträflingsdoktorfisch kommt übrigens im gesamten tropischen Indopazifik vor. Er ist in Gewässertiefen von 0 bis 90 Metern zu beobachten und lebt zuweilen in sehr großen Schwärmen. Wir hatten sie bis dato nur vereinzelt in unserer Lagune….. auf einmal waren es 1000de.

Die Bezeichnung Doktorfische ist von den „Skalpellen“ oder hornartigen Klingen abgeleitet, die diese Fische vor der Schwanzwurzel tragen und die sie als Defensivwaffe einsetzen können.

Die Weibchen der Sträflingsdoktorfische sind in französisch Polynesien ganzjährig laichbereit. Der eigentliche Akt beginnt in der Regel mit einem Imponiergehabe, bei dem die Rücken- und Afterflossen aufgestellt werden. Männchen und Weibchen schwimmen dabei parallel zueinander. Wie bei vielen Fischarten üblich, schwimmen auch die Doktorfischarten für den eigentlichen Laichakt zwei bis drei Meter aufwärts und stoßen auf dem höchsten Punkt gleichzeitig Eier und Sperma ab. Gelegentlich durchstoßen sie dabei sogar die Wasseroberfläche. An diesem Punkt sind die Fische eine leichte Beute für die lauernden Haie. Die stoßen rücksichtslos durch den Schwarm und nehmen auf schnorchelnde Beobachter nur wenig Rücksicht. Um mehr Sicherheit zu bekommen, versuchen die Sträflingsdoktorfische die Paarung, in dem relativen Schutz eines möglichst großen Schwarmes vorzunehmen. (Wäre vielleicht für die schnorchelnden Beobachter auch eine Möglichkeit).

Den schönen Film hat Sané Richmond für uns gedreht, die Fotos sind von uns.

Viel Vergnügen

Quellenangaben:

Wikipedia und das meewasserlexikon.de

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