Taucher Apps
Gerade ist es passiert! Das neue iPad von Apple ist auf den Markt gekommen. Und wenn man sich mal so bei uns im Fluid° umschaut, ist es schon auffällig: die iPhone-Dichte ist wirklich sehr hoch. Nicht nur unter dem Team, sondern auch unter den Kunden ist der iGott wirklich stark vertreten.
Für ein urlaubs- und freizeitintensives Hobby wie das Tauchen, ist dieses kleine Gerät mit all seinen Applikationen auch echt eine praktische Sache. So hat man z.B. ganz unkompliziert die neusten Tauchbilder und -Videos immer dabei, oder kann sich tolle Podcasts über die Unterwasserwelt abonnieren.
Natürlich würft das die Frage auf, ob man ohne dieses überaus wichtige Gerät überhaupt noch leben kann? Da möchte ich jetzt aber lieber nicht näher drauf eingehen… das sollte wirklich jeder für sich selber entscheiden. Viel interessanter für uns ist es mal ein genaueren Blick auf die Apps zu werfen.
Gibt es Tauchapps?
Zunächst gibt es z.B. viele verschiedene Wetter Apps. Die sind eher interessant für Taucher, die auch hier in die einheimischen Seen tauchen gehen und nicht unnötig nass werden wollen. Der ein oder andere Trocki Träger könnte von einem zu starken Regenschauer noch verschreckt werden.
Neben den Zahlreichen Apps, über die die meisten iPhone Nutzer wahrscheinlich schon einmal gestolpert sind, haben sich aber mittlerweile auch recht interessante Applikationen für den Tauchsport entwickelt.
Tauchradar
Mit am bekanntesten ist bestimmt der Tauchradar vom Taucher.net. Das schöne bei diesem App ist, dass es sich um ein deutschsprachiges handelt und es wirklich leicht zu bedienen ist.
Basierend auf der Datenbank vom Taucher.net, werden alle in der Umgebung tauch-relevanten Tauchläden, Reiseveranstalter, Tauchclubs und natürlich Tauchmöglichkeiten angezeigt, Bewertungen inclusive. So kann man nicht nur von interessanten Tauchgebieten aus der Umgebung erfahren, sondern auch in einer fremden Stadt ganz einfach eine spontane Tauchshoppingtour starten. Natürlich ist es auch möglich die Ziele manuell einzugeben und so schon ein bisschen vom bevorstehenden Tauchurlaub zu träumen.
Interessant ist auch, dass man interaktiv arbeiten kann. Findet man eine Location nicht, so kann die direkt (sogar mit Bildern) hinzugefügt werden.
Divetime ist ein ähnliches App. Hierbei handelt es sich um eine Amerikanische Plattform, dementsprechend ist leider die Datenbank für den europäischen Raum nicht so groß wie beim Tauchradar.
Nitrox Calculator
Es gibt zahlreiche Apps rund um das Thema Nitrox. Meiner Meinung nach ist der Nitrox Calculator das App mit dem meisten Optionen und auf jeden Fall für den Sporttauchbereich absolut ausreichend.
Leider ist die Bedienung am Anfang etwas verwirrend und nicht so schön strukturiert wie z.B. beim iNitrox.
Was mir aber am Nitrox Calculator am besten gefallen hat, ist dass man sehr viele Einstellungsmöglichkeiten hat. Man kann nicht nur vom EANx seine Berechnungen aus starten, sondern z.B auch von der Tauchtiefe. Es werden einem alle relevanten Daten wie MOD und EAD angezeigt, und es ist möglich den Partialdruck in einem sehr weiten Bereich zu verstellen.
An dieser Stelle möchte ich nochmal darauf hinweisen, dass dieses kleine App natürlich keinen Grundausbildung im Nitroxtauchen ersetzt. Jeder sollte sich, ähnlich wie beim OWD, unter anderem einmal eine Nitrox- Tabelle zu Gemüte geführt haben.
Tauchzeichen 
Dieses App ist ein sehr schönes Spielzeug für unterwegs.
So kann man sich im Flieger vor dem Tauchurlaub nochmal alle relevanten Tauchzeichen ins Gedächtnis rufen. Auch wenn einige das für absoluten quatsch halten, wäre es doch sehr wünschenswert, wenn der ein oder andere Taucher die recht wichtigen Handzeichen etwas besser beherrschen würde.
Obwohl es für das iPhone mittlerweile auch eine Unterwasserhülle gibt, sollte davon abgeraten werden dieses App zum nachschlagen mit Unterwasser zu nehmen.
Dive Log
Das Dive Log ist ein wirklich schönes Logbuch App und mit sehr vielen praktischen Funktionen versehen.
Natürlich ist es möglich, wie im guten alten Papier Logbuch, die Tauchgänge manuell einzugeben. Das waren aber dann auch schon die Übereinstimmungen. Das Dive Log ist mit zahlreichen anderen Desktop Logbüchern kompatibel, und so können die Daten vom Tauchkomputer direkt in dieses schöne App übertragen werden.
Einmal gespeichert können die Tauchgänge vor Ort z.B. direkt mit den GPS Daten vom Tauchplatz abgeglichen werden. Über die Buddy-Funktion lassen sich die Kontaktdaten des iPhones syncronisieren. Natürlich kann man sich auch sein Tauchprofil anzeigen lassen
An alle Statistik Fans ist auch gedacht. Es lassen sich tolle Auswertungen a la “Wie lang war ich schon unterwasser?” erstellen.
Mit dem Dive Log ist eine wirklich schöne Applikation entstanden. Im Gegensatz zu den anderen Apps ist es allerdings kostenpflichtig.
Brauche ich diese Apps?
Nunja, diese Frage sollte man als iPhone Besitzer nun wirklich nicht stellen.



Die Webseite ist wunderbar und der Bericht ist für mich sehr hilfreich. Ich hatte nur das kleine Problem, deinen Feed zu abonnieren. Ich weiss nicht warum, aber das funktionierte erst beim dritten Versuch. Geht es anderen auch so? Wenn es so ist, solltest Du die Einstellungen überprüfen. Alles sonst ist wunderbar, Infos, kurze Ladezeit usw. Kann man sich durchaus was abschauen