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Fernsteinsee

Glasklares Wasser, eine historische Kulisse und das streng reglementiertes Tauchen machen den Fernsteinsee zu einem der schönsten Seen in Tirol.

Der See:

Der Fernsteinsee ist der zweitgrößte der vier Fernpaß-Seen. Er befindet sich auf 934 Metern Seehöhe und liegt als einziger der Seen, südlich der Paßhöhe. Der Fernsteinsee ist etwa 500m lang und hat eine maximale Breite von 400 Meter. Seine größte Tiefe wird mit 17 Metern angegeben, versunkene Bäume und hügelige Landschaften prägen das Unterwasserbild.

Britta und Hendrik 2010

Im See selber findet man eine kleine Insel mit Mauerresten der Burg Sigsmund. Sie  war für Eleonore von Schottland von deren Gatte Herzog Sigsmund 1451 in Auftrag gegeben worden. 1462 war das kleine Schloss fertig und diente als Jagdstätte für den Herzog und seine Gesellschaft. Geschichtlich ist leider nicht mehr viel überliefert worden. Das Schloss verwahrloste aufgrund von Kriegsschäden, die es 1546 und 1552 davongetragen hatte, so dass es bereits 1703 als Öd bezeichnet wurde.

Trotz erheblichen Verfallszustands ist die Ruine durchaus sehenswert, versunkene Kerker und Verließe sucht man als Taucher im See allerdings vergeblich.

Infrastruktur:

Der Fernsteinsee befindet sich in Privatbesitz und ausschließlich Gäste des Schloßhotels Fernsteinsee bekommen eine Taucherlaubis für den Fernsteinsee und den benachbarten Samaranger See. Um Flora und Fauna zu schonen, wird auf erfahrene Taucher –  die Tarieren können, Wert gelegt.

Der Fernsteinsee bietet dem Taucher 3 schöne Einstiege:

Einstieg A: Rechts vom Einstieg befindet sich der Abfluss des Sees, in dem sich eigentlich immer Forellen tummeln. Am besten hält man sich dann links und taucht entlang des Ufers im Flachwasserbereich. Man hat hier einen fantastischen Blick über große Armleuchteralgen- Wiesen.

Einstieg B:  Tauchgänge in der Seemitte  lohnen sich nur bedingt. Hier findet man einen leicht hügeligen, meist sandigen oder schlammigen Untergrund vor. Allerdings kann man auf 12 m Tiefe eine moderne Madonna bestaunen. Fische gibt es im gesamten See relativ wenig. Bei diesem Einstieg hat man allerdings die Chance auf ein paar Saiblinge.

Einstieg C: Die steile Uferseite – hier geht’s für den Taucher über eine Holztreppe zum See. Nach den Strapazen, steht einem hier allerdings zum Umziehen und aufrüsten eine Holzhütte zur Verfügung, in der alle Sachen sicher im Trockenen bleiben Der Zugang zur Hütte und zu diesem Tauchplatz ist nur mit der Chipkarte des Hotels möglich.

Die nächste Druckkammer befindet sich in Murnau.

Fernsteinsee kompakt:

Tierarten: Forellen, Saiblinge, Elritzen und Koppen
Flora & Fauna: Schleimalgen, Armleuchteralgen
max Tiefe: 17 m
Seehöhe: 934 m u. NN
Sichtweiten: 25 – 30 Meter
Temperatur: 12° – 8° Celsius, gefühlt auch mal schnell weniger
Tauchzeit: April bis Oktober, nur Gäste des Hotels Fernsteinsee
Koordinaten: N 47° 20.673′   E 010° 49.267′  Anreise mit Google Maps
Für die Unterwasserfotos ein dickes Dankeschön an Britta und Hendrik, die 2 haben uns schon ihre schönen Bilder aus dem Echinger Weiher mitgebracht und natürlich auch im Samaranger See schöne Bilder gemacht. Dazu demnächst mehr.

Für mehr Informationen wendet Euch am Besten direkt an das Hotel Fernsteinsee:
www.fernsteinsee.at – Fernstein 475, Nassereith – 05265 5210

Angaben ohne Gewähr. Weitere Tauchplatzbeschreibungen für die schönen Tauchgebiete im “Münchner Umland” findet Ihr hier.

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