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Neuer Rekord – Freediving
Es gibt einen neuen Rekord im Apnoebereich:
Am 19.April 2010 um 11/50 Uhr hat William Trubride ohne Flosssen eine Tiefe von 92 Metern erreicht! Die Tauchzeit betrug 3:45.
‘Constant Weight No Fins’ Freediving Milestone: 92mtrs/300ft by William Trubridge.

Tandemtauchen, mit uns bis an die 80 m Grenze — wir feiern Geburtstag!
Aprilscherz….
, sorry.
Erfülle Dir Deinen Traum vom Tauchen.
Die Gefühle des ersten Tauchgangs auf 80 Metern sind mit bloßen Worten nicht zu beschreiben. Wir bieten nun schon seit exakt einem Jahr und mit großer Resonanz, exklusiv den neuen Einstieg in die Unterwasserwelt in Form des Tandemtauchens an.
Jeder erlebt seine Premiere beim Tauchen auf ganz individuelle Art – aber eben nicht alleine. Die große Liebe zum Tauchen beginnt hier mit einem Tandemtauchgang an der Seite eines routinierten Tandemtauchinstructors.
Für den Tandemtauchgang benötigen wir spezielle Ausrüstung.
Das von uns entwickelte Equipment beinhaltet neben der Standard-Tec-Ausrüstung das zusätzliche Safety-Rigging-Kit (SRK), durch den der Teilnehmer mit dem Instructor eine Einheit bildet. Für die Sicherheit sorgen außer den beiden Sicherungstauchern das obligatorische Notfall-Aufstiegs-Kit (NAK). Dieses gewährleistet in Zusammenarbeit mit dem SRK und dem damit verbundenen Schnell-Entkopplungs-Kit (SEK) bei unvorhergesehenen Zwischenfällen dem Teilnehmer den sicheren Aufstieg zur Oberfläche. Der Tandemtaucher bekommt ein ausgiebiges Briefing des Tauchganges sowie der Unterwasserflora und -fauna. Sicherheitsaspekte und der Umgang mit dem SRK, NAK und SEK werden hier ebenfalls gründlich vermittelt und geübt. Nach dem Tauchgang checken Ärzte unseren Schützling durch. Sollten hierbei keine Schwierigkeiten auftreten, wird direkt im Anschluss ein kurzes Debriefing mit Urkundenvergabe erfolgen. Sollte der Tandemtaucher sich für einen zweiten Tauchgang entscheiden, wird aus Sicherheitsgründen eine Oberflächenpause von min. einer Stunde eingehalten.
Wie läuft das Ganze ab?
Der Einstieg ins Wasser erfolgt am Westufer des Echinger Wehrs. Nach einer kleinen Kiesrutsche bis ca. 8 Meter folgt ein Drop-Off bis zu einer Tiefe von ca. 120 Meter. Nach einem kurzen Check an der Kante der Kiesrutsche gewinnt das Tandemteam dann schnell an Tiefe. Die geplante Abstiegszeit auf ca. 80 Meter nimmt etwa zwei bis fünf Minuten in Anspruch. In der Tauchtiefe angekommen, wird für ca. 45 Minuten die Unterwasserwelt erkundet, bevor der Aufstieg angetreten wird, der weitere 10 Minuten in Anspruch nehmen wird. Nach einem Sicherheitsstopp auf 5 Metern für 3 Minuten erfolgt der Ausstieg.
Wenn wir jetzt Euer Interesse geweckt haben, dann meldet Euch schnell an, denn die ersten 10 Interessenten, bekommen außer einem Geburtstagsvorzugspreis auch noch ein exklusives und heiß begehrtes T-Shirt.
Für mehr Infos, folgt einfach dem Link:
Für alle, die Interesse an einem Instruktorlehrgang des FTDO (First Tandem Dive Organisation) mit Boris und Michel haben, das nächste TIDC (Tandem Instructor Development Course) startet am 10.04.2010. Beeilt Euch, es sind nur noch wenige Restplätze frei.
Euer Fluid °-Team
Kurioses Tauchwissen I – Die Aufstiegsgeschwindigkeit
Oder: Wie ein Kran die Tauchwelt beeinflusst
In unserer Serie Kurioses Tauchwissen werden wir allerlei interessanten Fragestellungen unserer nassen Freizeitbeschäftigung nachgehen. Hierbei wird man immer wieder auf beeindruckende und kuriose Eigenschaften stoßen, die man nicht in jedem Tauchkurs lernt. Wir hoffen Ihr habt genau soviel Spaß mit den Artikeln wie wir.
Je
der Taucher ist diesem Begriff schon einmal begegnete: Aufstiegsgeschwindigkeit. Egal ob Tauchanfänger oder schon weit Fortgeschrittener, bei allen handelt es sich um eine wichtige Grundkenntnis. Steigt man zu schnell auf, so kann es unter Umständen zu gefährlichen Tauchunfällen kommen.
Deshalb wird schon dem Open Water Diver beigebracht, dass er nicht zu schnell auftauchen soll. Hierbei handelt es sich um maximal 10 m/min, auf keinen Fall schneller als die eigentlichen Luftblasen und mit abnehmender Tiefe immer langsamer.
Hat man seinen Tauchschein vor nicht allzulanger Zeit gemacht, so wurde einem noch eine Geschwindigkeit von 18m/min beigebracht. Woher kommen diese Ungereimtheiten, bzw wer entscheidet was unterrichtet wird?
Auch hier handelt es sich – wie bei allen Dekompressions-betreffenden Lehrmeinungen, um ein wildes Mischmasch aus knallharter Physik, medizinischem Fachwissen und Versuchen an den armen Navy-Tauchern. Und genau von diesen kommt unsere Aufstiegsgeschwindigkeit.
Als um 1915 die ersten Tests an Navy-Tauchern auf Hawaii durchgeführt wurden, trugen die noch bleibeschwerte Tauchanzüge. Der Kran, der die Probanden ins Wasser beförderte, hatte eine Maximalgeschwindigkeit – ihr ahnt es – von 60 Fuß ( 18 m) die Minute.
Erst die Entdeckung der Mikroblasen durch Pyle (auch recht kurios) und darauf folgende Untersuchungen, änderten langsam die Schulungsrichtlinien und das damit verbundene Tauchverhalten.
In unserem zweiten Teil werden wir Euch zeigen was Taucher, Ziegen und Damenmode gemeinsam haben.
Quellen :
Klingmann, Tetzlaff: Moderne Tauchmedizin. Genter Verlag, 2009


