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Kurioses Tauchwissen III – Ambergris
Oder: Was haben kotzende Wale mit Johnny Depp gemeinsam?
So hatte ich es im letzten Artikel vom kuriosen Tauchwissen versprochen! Na klar, etwas reißerisch klingt es ja schon. Aber die Bild – Zeitung macht es vor. Lehmann macht eine „Irre Pipi Pause“ und „wir sind Pabst“ . Da darf auch ich das auch mal. Zudem: es gibt da wirklich einen Zusammenhang.
Johnny Depp ist ja unser Lieblings Pirat. Der sagt im Fluch er Karibik : “ Nicht jeder Schatz besteht aus Silber und Gold…“ Und darum geht es. Nicht um Silber, nicht um Gold, sondern um Ambergris. Genauer um grauen Amber.
Das Tauchen und der Buddy
Wer Unterwasser schon einmal Probleme bekommen hat, der weiß wie wichtig ein guter Buddy beim Tauchen ist. Natürlich kann man auch ohne Probleme unvergessliche Erlebnisse teilen, aber grade im Notfall ist ein eingespieltes Buddy Team unvermeintlich.
Je länger man taucht und je schöner und erfolgreicher die Tauchgänge waren, desto weniger Gedanken machen sich die meisten Taucher über dieses Thema. Bitte denkt aber daran, dass euer Buddy eure Lebensversicherung Unterwasser ist. Dieses Thema umfasst viel mehr als nur den Buddy Check, der oft belächelt wird aber schon sehr viele Probleme im Vorfeld eindämmen kann.
Ich spreche hier durchaus aus Erfahrung… leider. Ich hab mal ne weile als Guide in Thailand gearbeitet. Nach einigen Monaten dann: Bevor es ins Wasser ging alle gecheckt – perfekt! Aber da dann auf einmal alles schnell gehen musste, Jacket an und rein ins Wasser…. tja, mit offener Flasche ist das Atmen und Tarieren um einiges leichter. Routine kann manchmal sehr unangenehm sein!
Biolumineszenz
Es gibt allerlei Gründe nachts tauchen zu gehen. Eins der schönsten Erlebnisse, ist aber bestimmt fluoreszierendes Plankton.
Wie kommt es zu dieser absolut beeindruckenden Erscheinung, die schon die alten Germanen und sogar James Camaron in Avatar ispirierten?
The Underwater Freakshow II
Der Oktopus
Dieser Freak ist für den gemeinen Taucher etwas häufiger anzutreffen als der Condome Worm, den Maike das letzte Mal beschrieben hat.
Vielleicht ist dem Einen oder Anderen so ein lustiges Tier auch schon mal beim Tauchen begegnet. Diese Kopffüßer verstecken sich gerne in Felsspalten. Da sie die Eigenschaft besitzen sich ihrer Umgebung farblich anzupassen, sind sie häufig sehr schwer zu finden. Einem Oktopus hinterherzuschwimmen und ihn dabei bei seinem Fabwechsel zu beobachten ist ein absolut beeindruckendes Erlebnis.
Ich möchte hier aber gar nicht dem Oktopus im Allgemeinen als Freak darstellen. Sondern ein ganz bestimmtes Exemplar. Nicht, dass dieses Tierart nicht schon recht freakig ist.
Eine Krake hat acht saugnapfbestückte Arme. Lustig ist, dass sie sogar einen Lieblingsarm besitzen, den sie anscheinend lieber benutzen als die Anderen sieben. Da bekommt der Begriff Rechtshänder eine ganz andere Bedeutung! Damit aber nicht genug! Kraken haben neun Gehirne. Ja… NEUN!

