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Artikel-Schlagworte: „Sicherheit“

Planseetaucher – 22.05.11

“Tauchen ist nicht nur ein Sport, sondern eine Art zu leben.  Jaques Cousteau”

Tja, damit hatte er wohl recht……. Also, alle wieder früh aufgestanden und ab gings diesesmal nach Österreich. Der schöne Plansee stand  auf dem Programm und heute war Sonne gebucht. Hmm. Wenigstens ein bißchen. ( Heute vor 3 Jahren, hat es dort geschneit…. nachgelesen von Angelique in ihrem Logbuch.)

Wie immer hatten wir viel Spaß mit Euch…. und das lag  nicht nur daran, dass Marcel die Divemastertrainies durch den See gescheucht hat. Fluid° proudly presents:

Was gab´s denn heute sonst noch:

  • Wassertemperatur: oben 12 und unten 8 Grad
  • Sichtweite gute 8 Meter
  • Sichtungen: außer Tauchern, noch  Barsche, Frösche und Krebse Diesen Beitrag weiterlesen »

Wir gehen Nachts tauchen….

…. endlich. Und weil wir uns ja noch in der dunklen Jahreszeit befinden; wir uns immer schon mal am Sonntagabend mit Euch treffen wollten und uns Jürgen dann auch noch die Regatta aufschliesst – hey, da können wir doch gar nicht anders!

Also liebe Fluidtaucher: Am 06.02.11 gehen wir  an der Regattastrecke in Oberschleißheim mit Euch tauchen.

Die Regattastrecke in Oberschleissheim ist ein künstlicher See im Norden von München. Es ist natürlich ein künstliches Gewässer, das aber durch Grundwasszuflüsse gespeist wird. Die Anlage ist 2,2 km lang und 140 m breit. Die maximale Tiefe beträgt knapp 4,5 m. Die Regattastrecke wurde für die Olympischen Sommerspiele 1972 angelegt und war Austragungsort der Wettkämpfe im Kanurennsport und Rudern. Schwimmen und Tauchen sind offiziell verboten.

Das Gewässer der Ruderanlage ist glasklar und mit einer Vielzahl an Fischen besetzt. Kapitale Hechte, Forellen, Aale und Waller sind richtig auf  Tuchfühlung mit uns Tauchern. Da das Tauchen in der Anlage verboten ist, die Nachttauchgänge nur durch eine besondere Genehmigung ermöglicht wurde, sind die Fische von den Unterwasser-Besuchern völlig unbeeindruckt und das wiederrum führt zu der ein oder anderen recht interessanten Begegnung.

Die Regatta ist ein Fotoparadies für die Unterwasserfotografen unter Euch. (Die Fotos hier, hat der Michi gemacht – Danke. )Die Fans von Horrorfilmen kommen voll auf ihre Kosten, wenn sie eine Begegnung mit den  Marmorkarpfen haben und für alle anderen ……a Riesen Gaudi!

Meldet Euch bitte vorab im Fluid verbindlich bei uns an und vor allem gebt uns Bescheid, ob Ihr noch unseren Speciality Nachttauchen machen wollt. Wenn ja, starten wir mit Euch schon am Sonntagmittag. In den 20€ Gebühren sind Seeeintritt, Flasche, Blei und Grillwürstchen enthalten.

Außerdem habt Ihr die Möglichkeiten die Unterwasslampen von UK zu testen. Die Regattastrecke ist echt ein tolles Gewässer und um die Jahreszeit erwarten wir super Sichtweiten.

Wir freuen uns auf Euch!

Die Tauchversicherung

Selten benötigt, im Notfall unverzichtbar: Die Tauchversicherung ist ein Gebiet des Tauchsports welchem häufig viel zu wenig Beachtung geschenkt wird.

Tauchen erfreut sich einer immer größer werdenden Beliebtheit. Die Zahl der Sporttaucher nimmt stetig zu. Nie war es so einfach eine Tauchausbildung zu machen. Nie konnte man so einfach auch an den entlegensten Winkel der Welt reisen.

Durch große Tauchverbände wie z.B. Padi oder SSI, ist das Tauchen zum Massensport geworden.  Im hohen Alter kann man sich noch den Traum von dem Einstieg in Cousteaus schweigende Welt verschaffen. Scooter kosten mittlerweile kein Vermögen mehr, und so können auch Kinder sich wie James Bond durchs Wasser ziehen lassen.

Hat man sich seinen Traum vom Tauchkurs erfüllt, wird schon eifrig überlegt welchen schönen Tauchurlaub man als nächstes bucht, oder welche Tauchausrüstung man als nächstes kauft.

Ist Tauchen sicher?

Leider wird bei all dem Eifer häufig ein ganz wesentlicher Gesichtspunkt hinten angestellt:  Die eigene Sicherheit.

Statistisch gesehen ist das Tauchen ein sehr sicherer Sport. Das Divers Alert Network lieferte in einem Bericht im Jahre 2008, eine Zahl von zwei behandlungspflichtigen Dekompressionsunfällen pro 10 000 Tauchgängen. Die Häufigkeit schwankt seit dem Jahr 1995  um Werte von  0,05 % [1]. Taucht man sogar innerhalb der Grenzen des Sporttauchens und hält man sich hierbei an alle Vorschriften und Regeln, wird das Unfallrisiko nur noch mit dem verschwindend geringen Wert von 0,0025 % angegeben[2].   Das Buch “Moderne Tauchmedizin” von Klingmann und Tetzlaff gibt an, dass ungefähr alle 2500 Tauchgänge zu einem Dekompressionsunfall kommt. Einer von 40000 Tauchgängen verläuft tödlich[3].

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Signalmittel für Taucher

Tauchen ist ein sehr sicherer Sport. Leider passiert es immer wieder, dass Taucher abgetrieben, oder sogar zurückgelassen werden. Der Film Open Water ist leider nicht reine Fiktion, auch wenn solche Vorfälle zum Glück nicht an die Tauchtagesordnung gehören. Es kann für derartige Unfälle verschiedene Gründe geben. Schlechte Navigation, starke Strömung, oder einfach nur ein unaufmerksamer Diveguide. Meistens kommen jedoch mehrere Faktoren zusammen.

Was viele Taucher nicht wissen, ist dass man auch schon bei mittelmäßigem Wellengang ab ca 500 m schlecht gesehen werden kann. Viele Wolken, eine dunkle Tauchausrüstung und das Auftauchen an einer unvorhergesehenen Stelle können schnell zu einem recht nervenaufreibendem Erlebnis werden. Sieht man das Tauchboot in die falsche Richtung fahren, kommt man recht schnell ins Schwitzen.
Es gibt jedoch recht einfache, und zum Teil auch günstige Mittelchen, um sich im Wasser bemerkbar zu machen.

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