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Archiv für die Kategorie „Kurioses Tauchwissen“

Kurioses Tauchwissen III – Ambergris

Oder: Was haben kotzende Wale mit Johnny Depp gemeinsam?

So hatte ich es im letzten Artikel vom kuriosen Tauchwissen versprochen! Na klar, etwas reißerisch klingt es ja schon. Aber die Bild – Zeitung  macht es vor. Lehmann macht eine „Irre Pipi Pause“ und „wir sind Pabst“ . Da darf auch ich das auch mal. Zudem: es gibt da wirklich einen Zusammenhang.

Johnny Depp ist ja unser Lieblings Pirat. Der sagt  im Fluch er Karibik : “ Nicht jeder Schatz besteht aus Silber und Gold…“ Und darum geht es. Nicht um Silber, nicht um Gold, sondern um Ambergris. Genauer um grauen Amber.

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Flying Penguins

Film maker and writer Terry Jones discovers a colony of penguins, which are unlike any other penguins in the world:

Making of: http://www.youtube.com/watch?v=lzhDso…

schöne Pfingsten.

Maike

Kurioses Tauchwissen II – Dekompression

Oder: Was haben Taucher, Ziegen und Damenmode gemeinsam?

Um diese Frage erklären zu können möchte ich ein wenig weiter ausholen. Es ist notwendig sich die Geschichtet der Dekompression anzuschauen. Wer schon immer Panik bei Begriffen wie Partialdruck bekommen hat, sollte sich nicht abschrecken lassen. Ich habe versucht nicht zu tief in die Materie einzusteigen.

Senkkasten - Cassion

Das Tauchen ist schon so alt wie die abendländische Kultur. Sehnsüchte nach Luxusartikeln wie Schwämme oder Perlen haben schon sehr früh wagemutige Männer in die Wogen des Mittelmeeres steigen lassen. Wie so häufig, sind zudem auch militärische Absichten hier ein Antriebsfaktor.Was zunächst noch Apnoe geschah – Taucher hießen bei den Römern übrigens „Urinator“, wurde mit einer zunehmenden Kolonialisierung  auch immer Technischer. Ab 1690 wurden z.B. gesunkene Schätze mit einer Taucherglocke geborgen, die Luft wurde hierfür mit kleinen Fässern herunter transportiert!! Komischerweise tauchten hierbei auch die ersten Beschwerden von druckabhängigen Ohrenschmerzen auf, welche aber nicht weiter berücksichtigt wurden.

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Kurioses Tauchwissen I – Die Aufstiegsgeschwindigkeit

Oder: Wie ein Kran die Tauchwelt beeinflusst

In unserer Serie Kurioses Tauchwissen werden wir allerlei interessanten Fragestellungen  unserer nassen Freizeitbeschäftigung nachgehen. Hierbei wird man immer wieder auf beeindruckende und kuriose Eigenschaften stoßen, die man nicht in jedem Tauchkurs lernt. Wir hoffen Ihr habt genau soviel Spaß mit den Artikeln wie wir.

Jeder Taucher ist diesem Begriff schon einmal begegnete: Aufstiegsgeschwindigkeit. Egal ob Tauchanfänger oder schon weit Fortgeschrittener, bei allen handelt es sich um eine wichtige Grundkenntnis. Steigt man zu schnell auf, so kann es unter Umständen zu gefährlichen Tauchunfällen kommen.

Deshalb wird schon dem Open Water Diver beigebracht, dass er nicht zu schnell auftauchen soll. Hierbei handelt es sich um maximal 10 m/min, auf keinen Fall schneller als die eigentlichen Luftblasen und mit abnehmender Tiefe immer langsamer.

Hat man seinen Tauchschein vor nicht allzulanger Zeit gemacht, so wurde einem noch eine Geschwindigkeit von 18m/min beigebracht. Woher kommen diese Ungereimtheiten, bzw wer entscheidet was unterrichtet wird?

Auch hier handelt es sich – wie bei allen Dekompressions-betreffenden Lehrmeinungen, um ein wildes Mischmasch aus knallharter Physik, medizinischem Fachwissen und Versuchen an den armen Navy-Tauchern. Und genau von diesen kommt unsere Aufstiegsgeschwindigkeit.

Als um 1915 die ersten Tests an Navy-Tauchern auf Hawaii durchgeführt wurden, trugen die noch bleibeschwerte Tauchanzüge. Der Kran, der die Probanden ins Wasser beförderte, hatte eine Maximalgeschwindigkeit – ihr ahnt es – von 60 Fuß ( 18 m) die Minute.

Erst die Entdeckung der Mikroblasen durch Pyle (auch recht kurios) und darauf folgende Untersuchungen, änderten langsam die Schulungsrichtlinien und das damit verbundene Tauchverhalten.

In unserem zweiten Teil werden wir Euch zeigen was Taucher, Ziegen und Damenmode gemeinsam haben.

Quellen :

Klingmann, Tetzlaff: Moderne Tauchmedizin. Genter Verlag, 2009

Naval History & Heritage Command

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