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Signalmittel für Taucher

Tauchen ist ein sehr sicherer Sport. Leider passiert es immer wieder, dass Taucher abgetrieben, oder sogar zurückgelassen werden. Der Film Open Water ist leider nicht reine Fiktion, auch wenn solche Vorfälle zum Glück nicht an die Tauchtagesordnung gehören. Es kann für derartige Unfälle verschiedene Gründe geben. Schlechte Navigation, starke Strömung, oder einfach nur ein unaufmerksamer Diveguide. Meistens kommen jedoch mehrere Faktoren zusammen.

Was viele Taucher nicht wissen, ist dass man auch schon bei mittelmäßigem Wellengang ab ca 500 m schlecht gesehen werden kann. Viele Wolken, eine dunkle Tauchausrüstung und das Auftauchen an einer unvorhergesehenen Stelle können schnell zu einem recht nervenaufreibendem Erlebnis werden. Sieht man das Tauchboot in die falsche Richtung fahren, kommt man recht schnell ins Schwitzen.
Es gibt jedoch recht einfache, und zum Teil auch günstige Mittelchen, um sich im Wasser bemerkbar zu machen.

Signalboje

Signalbojen, bzw. Dekobojen gibt es in allen möglichen Varianten. Durch ihre lange Form und die grelle Farbe sind sie sehr gut zu sehen. Egal ob man einen Sicherheitsstopp macht und nicht möchte, dass einem ein Longtailboot über den Kopf fährt, oder ob man über eine Distanz auf sich aufmerksam machen möchte. Eine Signalboje sollte zu jedem Buddyteam gehören.

Ein sehr interessantes Modell ist die Seeker Radarboje von Poseidon. Sie kann mit einer zusätzlichen Notflasche aufgeblasen werden, hat ein Überdruckventil und reflektiert sogar Radarsignale. Somit ist die Boje in einem Umkreis von bis zu 4 km ausfindig zu machen.

Blitzlicht

Ein weiteres optisches Signalmittel sind die verschiedenen Signalblinker. Fällt bei einem Nachttauchgang die Hauptlampe aus, hilft auch die tollste Boje leider nichts. Der Blitz sendet einen kontinuierlichen Blitz aus und ist deshalb über große Distanzen gut zu erkennen.

Akustische Signalmittel

Eins der effektivsten und gleichzeitig günstigsten akustischen Signalmittel ist die Notpfeife. Sie ist warscheinlich sogar im Leihequipment enthalten. Allerdings ist ihre Reichweite recht begrenzt, Wind und Bootmotoren wirken leider nicht unbedingt unterstützend.
Wer etwas mehr Wumms  und gleichzeitig noch einen Tinitus riskiren möchte, dem ist z.B. der DiveAlert zu empfehlen. Diese pneumatisch betriebene Einheit wird an den Mitteldruckschlauch der Inflatoreinheit angeschlossen. Die Luft wird so mit 10 bar durch die Einheit gejagt und erzeugt ein unüberhörbar schrilles Pfeifen. Hierfür sollte man allerdings noch etwas Luft in der Flasche haben.
Der DiveAlert Plus ist eine Kombination von Hammerhead und pneumatischer Signalfeife – Krach Unterwasser und Rettung Überwasser.

Färbemittel

Sollten all die obengenannten Mittel versagen, gibt es noch eine recht interessante Alternative. Der Dye Marker von OMS ist ein Färbemittel. Einmal ins Wasser geschüttet, wird ein hoch floureszierender, neongelber Schleim gebildet, der für ca 30 min anhält. Natürlich „eviromental friendly“! Der Schleim bewegt sich mit der Strömung und so ist man auch für die Luftrettugung leichter zu finden.

Je nach Situation hat jedes dieser Signalmittel natürlich seine Vor- und Nachteile. Eine vorsichtige Auswahl der Tauchbasis und eine gute Vorbereitung der Tauchgänge können schon viele potentielle Gefahren beseitigen.

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