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Ausrüstungscheck

Ich fahr morgen in den Urlaub – Könnt ihr meine Computerbatterie noch wechseln?

Endlich ist es soweit! Nach einem recht langen Winter wird das Wetter endlich wieder schöner und somit auch die Wassertemperaturen wieder wärmer. Für eine kleine Gruppe der Taucher hat die Saison natürlich nie aufgehört, da gibt es nur viel, oder wenig Unterzieher unter dem Trocki.

Für alle, die eher warmen Temperaturen frönen wird es nun Zeit, einmal einen genaueren Blick auf die eigene Tauchausrüstung zu werfen. Es soll ja schließlich die Unterwasserwelt das Spannendste bleiben, und nicht die Ausfallquote der eigenen Geräte.

Fittnes:

Ja, auch Tauchen ist Sport. Auch wenn man vielleicht nicht direkt das Gefühl hat sich Unterwasser stark anzustrengen, ist Tauchen für den Körper eine Belastung. Kaltes Wasser (alles unter 37° C kühlt aus), der veränderte Gashaushalt und auch die Aufregung sind alles Faktoren, die den Körper belasten können. Aus eigenem Interesse solltet ihr das Datum eurer letzten Tauchtauglichkeitsuntersuchung checken. Dauer der Gültigkeit, Vordrucke und eine Liste ortsnaher Tauchmediziner findet ihr bei der Gesellschaft für Tauch und Überdruckmedizin.

Aber nicht nur die Körperliche Fitness ist nicht zu vernachlässigen, auch die Tauchfähigkeiten sollten stimmen. Wer sich etwas wackelig fühlt sollte vielleicht nicht gleich alleine in den Walchensee springen. Wie bei jedem Sport gilt: Nichts überstürzen! Sucht euch ein Gewässer, das ihr schon kennt (Schwimmbad ist auch nicht verkehrt). Schaut nochmal ins Logbuch wie viel Blei ihr beim letzten Tauchgang gebraucht habt. Und am allerwichtigsten: macht nur das, was euch Spaß macht und wobei ihr euch wohl fühlt!

Ihr könnt  auch gerne bei uns mit tauchen, oder  sogar einen Scuba Skills Update machen. Wir sind eigentlich jedes Wochenende im Wasser.

Lungenautomaten:

Auch wenn nicht jeder Taucher hat eine komplette Tauchausrüstung besitzt, ist es auffällig dass die Atemregler eins der ersten eigenen Ausrüstungsgegenstände sind. Kein Wunder – da der Lungenautomat uns die so lieb gewonnene Atemluft liefert. Damit das auch weiterhin zuverlässig funktioniert, sollte dieses Teil der Tauchausrüstung besonders gründlich gepflegt werden.

Leider ist den Atemreglern nicht unbedingt anzusehen wie es um sie steht. Sie können von außen glänzen und funkeln, hineinschauen kann man erst wenn sie aufgeschraubt sind. Und da findet man so allerlei Einzelteile. Von O-Ringen, über Kolben und Ventilsitze, bis hin zum Sinterfilter. Da diese Teile bei Gebrauch unter mechanischer Beanspruchung stehen, müssen diese ähnlich wie im Automotor regelmäßig erneuert werden. Doch auch bei wenigem Gebrauch, kann z.B. eingetretenes Wasser (auch über schlechte Luft) zur Oxidation führen und Gummi O-Ringe altern. Deshalb liegen die Empfohlenen Revisionsinterwalle der Atemregler der meisten Hersteller bei einem Jahr, oder 100 Tauchgängen. Je nachdem was früher eintritt.

Was viele Taucher nicht wissen ist, dass Bauteile unterschiedlicher Hersteller (und dazu zählen selbst Schläuche und Mundstücke) zu Verlust der Zulassung, und somit auch der Versicherungsleistung führen kann.

Auf jeden Fall sollten Mundstücke und Schläuche einer Sichtprüfung unterzogen werden, und das ganze Gerät am Besten unter Druck gesetzt werden. Verräterisches Pfeifen und Zischen sind meistens keine guten Zeichen. Ebenso wenig Grünspan und Salzreste.

Falls ihr unsicher seid, könnt ihr gerne den Regler bei uns vor beibringen und wir checken kurz gemeinsam mit euch durch, natürlich kostenlos.

Egal wie ihr mit diesem Ausrüstungsgegenstand verbleibt, solltet ihr eins nicht vergessen: No Luft – No Good!

Jacket:

Jeder Taucher kennt das aus dem Grundkurs. Tarieren gehört mit zu den am schwierigsten zu erlernenden Tauchfertigkeiten. Damit die erworbenen Fähigkeiten auch weiterhin Spaß machen, ist ein einwandfrei funktionierendes Jacket nötig! Egal ob Wing, ADV, oder Hybrid – die Inflatoreinheiten unterscheiden sich nur geringfügig. Auch hier sitzen wie beim Atemregler Dichtungen und Federn. Diese sollten natürlich funktionieren.

Wohl am wichtigsten ist, ob das Jacket überhaupt richtig dichtet. Um das zu testen, einfach aufblasen und 24 Stunden stehenlassen. Hat die Tarierweste Luft verloren, sollte das ganze von einem Fachmann näher kontrolliert werden.

Es ist auch wichtig das Jacket zu spülen. Falls ich es noch nicht erwähnt habe: Salz ist der Feind! Durch Luft rein – Luft raus, dringt immer wieder Wasser in die Blase. Deshalb sollte man vorsichtig die Schnellablässe öffnen, und das ganze Tarierjacket einmal gründlich von Innen spülen. Hierbei kann die Blase auch von Innen desinfiziert werden. Das kann für Jackets wie z.B. das Buddy- Commando interessant sein, bei denen im Notfall auf Jacketatmung umgeschaltet werden kann. Bitte nicht vergessen, nach dem Spülen noch einmal die Dichtigkeit zu überprüfen.

ABC Ausrüstung:

Flossen, Maske und Schnorchel gehören genauso zur Tauchausrüstung, wie die schon oben behandelten  Gegenstände. Wem schon einmal kurz vor dem Inswasserspringen Masken- oder Flossenband gerissen ist, den brauche ich hier nicht auf die Notwendigkeit der Kontrolle dieser Teile hinzuweisen. Hierfür einfach die Bänder vorsichtig auseinanderziehen (gleiches gilt für den Maskenkörper) und auf poröse Stellen überprüfen.

Eventuell ist es auch interessant Bänder oder Schnallen als Ersatzteile mitzunehmen.

Tauchcomputer:

Auch sehr beliebt sind leere Batterien! Checkt diese vor dem Tauchen! Bei einigen Modellen können die Batterien relativ schnell gewechselt (z.B. Suunto), bei anderen müssen diese zum Hersteller eingesendet werden. Das ganze kann dementsprechend etwas Zeit in Anspruch nehmen.

Obwohl bei vielen Modellen die Batterien selber gewechselt werden können, würde ich niemandem dazu raten. Für ein paar Euro,  je nach Modell, können wir das machen. So habt ihr schon einen Schuldigen gefunden, falls das Ganze mal undicht sein sollte.

Mit ein wenig Vorbereitung kann man so viele Probleme eindämmen und es sollte einer tollen Tauchsaison nichts mehr im Wege stehen.

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